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Unfallfreies Jahr bei Hopf Packaging

Nachrichten von Kunden, wie neulich diese hier, machen uns glücklich: Nach Jahren mit jeweils mehreren Unfällen, bilanziert die Hopf Packaging GmbH in der Unfallstatistik 2021 mit 0 Ereignissen. Ein Milestone im Arbeitsschutz-Engagement des Produktionsbetriebes mit 140 Mitarbeitern – hocherfreulich und ein Beleg dafür, dass immer noch was geht.
Die Extrameile von Hopf in Sachen Arbeitsschutz ist Ausdruck von generell ausgeprägtem Wohlwollen gegenüber dem Personal des Unternehmens. So hatte man schon vor der Zusammenarbeit mit FINLERS durch externe Berater die firmeneigenen Ressourcen ergänzt. „Der Blick durch die Brille von außen ist ganz viel wert“, sagt Geschäftsführer Dipl. Betriebswirt (FH) Norbert Rühl. Als sich trotz umfassender Schutzmaßnahmen  im April 2019 im Betrieb ein sehr schwerer Stromunfall ereignete, wurde FINLERS auf den Plan gerufen und ist seither der externe Partner in Sachen Arbeitsschutz. Verschiedene Maßnahmen schon zum Auftakt, wie zum Beispiel die Stilllegung einer älteren Maschine, haben den Arbeitsschutzstatus bei Hopf optimiert. Jüngst wurde ein Handschuhprogramm gemacht gegen das Schnittverletzungsrisiko. Demnächst ist das Thema psychische Gefährdungsbeurteilung an der Reihe. Man sehe ja, so Rühl, dass sich die Gefahrenlage in Unternehmen von körperlichen Gefährdungen mehr und mehr zu psychischen Gefährdungen verschiebt. Seine Sicht der FINLERS Performance in den verschiedenen Aufgabenfeldern  bringt er in vier Stichworten auf den Punkt:

Klare Vorgaben, klare Ziele, klarer Plan, entsprechende Berichte.

Originalton Norbert Rühl: „Wir sind froh in FINLERS gute Leute gefunden zu haben. Auch in der Pandemiezeit haben sie uns sehr geholfen.“ Rühl nimmt zudem bei FINLERS ein sehr ambitioniertes Engagement für Verbesserungsprozesse wahr. Die Denkweise von FINLERS passe total zum Unternehmen:

Die Hopf Packaging GmbH ist nicht nur historisch und faktisch gesehen ein Familienunternehmen mit Wurzeln in Thüringen. Familiärer Umgang miteinander und mitmenschliche Wertschätzung prägen die Unternehmenskultur. Das drückt sich unter anderem aus in geringer Fluktuation und stetem Mitarbeiterzuwachs aus den Reihen eigener Lehrlinge. Seit 1952 bildet Hopf kontinuierlich aus. Man müsse als Unternehmen für die Mitarbeiter*innen attraktiv sein, untermauert Rühl den Sinn eines kooperativen, integrativen Umgangs mit der Belegschaft. Mehr noch aber als blanke Ratio, lässt sich aus Rühls Statements herausfühlen, liegt der mitarbeiterfreundlichen Haltung starkes Wohlwollen zugrunde. So sagt Rühl, angesprochen auf sein intensives Arbeitsschutzengagement, betont bedeutungsvoll: „Gesundheit ist das höchste Gut. Wir tun alles, um sie zu schützen.“  

Bei aller Freude über das unfallfreie Jahr bei Hopf, bleibt Rühl im Präventionsmodus. Jeder Unfall sei ein Unfall zu viel, Arbeitsschutz ein laufender Prozess. Angesichts des Maschinenparks für die Produktion von Tiegeln, Flaschen und Verschlüssen für die Pharma- und Kosmetikbranche, kann immer was passieren. Es ist viel Elektrik und Elektronik im Spiel, unter anderem Maschinen bis zu 350 Tonnen Schließkraft. Wir machen Arbeitsplätze so sicher wie möglich, so Rühl, schulen und unterweisen. Aber:

„Arbeitsschutz muss auch gelebt werden.“

Das sei die Herausforderung. Der Geschäftsführer wertet es als sehr wichtig, die eigenen Leute beim Arbeitsschutz mitzunehmen. So ergebe sich gutes Feedback bei Betriebsbegehungen und aus Gesprächen einer Sicherheitsfachkraft mit den Mitarbeiter*innen.  Und gerade, weil die Selbstverantwortung aller entscheidend ist, wurde das unfallfreie Jahr im Betrieb nicht gefeiert, sondern nüchtern kommuniziert. An die große Glocke gehängt, könnte ein solcher Arbeitsschutzerfolg absolute Sicherheit suggerieren und damit Leichtfertigkeit erzeugen.

Rühl selbst ist davon weit entfernt. So relativiert er niedrige Unfallzahlen generell. „Ein schlimmer Unfall ist gravierender als fünf leichte.“

Wir schließen uns an und sagen: Kein Unfall ist ein großartiges Ergebnis, ein hohes Ziel und machbar, wenn man unablässig darauf hinarbeitet und – ja, einem auch noch das nötige Quäntchen Glück vergönnt ist.

Nehmen wir einen Satz aus dem Interview, den Rühl auf Hopf Packaging bezogen hat, mit als Botschaft an alle: „Wir brauchen zufriedene Mitarbeiter, die sich gut aufgehoben fühlen.“

Arbeitsschutz by FINLERS

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