Erfahre alles zu aktuellen Vorschriften, neuen Schulungen und Trends rund um sichere Arbeitsplätze.
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Ein/e SiGeKo ist ein/e Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator:in, der oder die für die Planung und Überwachung der Arbeitsschutzmaßnahmen auf Baustellen verantwortlich ist. Die Person wird von der Bauherrschaft bestellt, wenn Beschäftigte mehrerer Unternehmen (Gewerke) auf einer Baustelle tätig werden. Die Weiterbildung basiert auf der Baustellenverordnung (BauStellV) und den Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen (RAB). Der oder die SiGeKo hat folgende Aufgaben:
Erstellung und fortlaufende Anpassung eines maßgeschneiderten Sicherheits- und Gesundheitsschutzplans (SiGe-Plan), abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen und Gefährdungen des Bauprojekts.
Abstimmung zwischen allen beteiligten Unternehmen sowie Beratung der Bauherrschaft und der Planungsteams zu Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes für einen reibungslosen, sicheren Bauablauf.
Frühzeitiges Erkennen, Bewerten und Vermeiden von Risiken für die Sicherheit und Gesundheit aller Beschäftigten auf der Baustelle.
Mitwirkung bei der Vorankündigung gegenüber Behörden sowie Erstellung von Unterlagen für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage für nachhaltige Sicherheit auch nach Projektabschluss.
Baustellen zählen zu den gefährlichsten Arbeitsplätzen: Etwa jeder zweite tödliche Arbeitsunfall in Deutschland ereignet sich hier. Häufige Ursachen sind Abstürze, ungesicherte Gerüste oder der unsachgemäße Umgang mit Maschinen.
Gemäß §3 der Baustellenverordnung ist die Bauherrschaft verpflichtet, einen SiGeKo zu bestellen, sobald mehrere Arbeitgeber gleichzeitig oder nacheinander auf der Baustelle tätig sind.
Auch wenn ein SiGeKo bestellt wurde, bleibt die Bauherrschaft weiterhin für die Sicherheit auf der Baustelle verantwortlich. Sie kann sich nicht vollständig von ihrer Verantwortung entbinden.
Ein SiGeKo verfügt grundsätzlich über keine Weisungsbefugnis. Die Person ist lediglich beratend bzw. unterstützend tätig.
Die Pflicht zur Bestellung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (SiGeKo) ist gesetzlich in der Baustellenverordnung geregelt und stellt klare Anforderungen an die Bauherrschaft und die Koordination
Ein SiGeKo wird dann benötigt, wenn auf einer Baustelle Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig sind – und zwar unabhängig davon, ob sie gleichzeitig oder zeitlich versetzt arbeiten. Die genauen Voraussetzungen sind in der Baustellenverordnung (BaustellV) geregelt.
Wenn eine Baustelle unter die Vorankündigungspflicht fällt, ist fast immer ein SiGeKo erforderlich:
In diesen Fällen muss die Bauherrschaft eine Vorankündigung an die zuständige Behörde übermitteln (meist das zuständige Gewerbeaufsichtsamt oder die BG Bau) und dabei auch die Koordination regeln.
Bauherren brauchen Sicherheit und klare Abläufe, um sich bei komplexen Bauvorhaben auf einen Dienstleister verlassen zu können.
Unsere SiGeKo-Leistungen folgen einer strukturierten Vorgehensweise – von der Planung bis zur Umsetzung. Dabei passen wir alle Maßnahmen individuell an Ihr Projekt an und sorgen für transparente Prozesse sowie eine sichere Koordination aller Beteiligten.
Projektstart und Analyse
Klärung der Projektgrundlagen: Bauvorhaben, Beteiligte Unternehmen, Bauablauf und mögliche Gefährdungen werden analysiert. Bereits in dieser Phase wird geprüft, ob eine SiGeKo-Pflicht nach Baustellenverordnung besteht.
Abstimmung mit Bauherrschaft und Planung
Gemeinsam mit Bauherrschaft, Planung und Projektleitung werden sicherheitsrelevante Aspekte frühzeitig in die Planung integriert. Ziel ist es, Risiken bereits vor Baubeginn zu erkennen und zu vermeiden.
Erstellung der Vorankündigung (falls erforderlich)
Bei größeren Bauvorhaben wird die gesetzlich vorgeschriebene Vorankündigung der Baustelle erstellt und an die zuständige Behörde übermittelt. Sie informiert Behörden über Umfang und Ablauf des Bauprojekts.
Erstellung des SiGe-Plans
Der Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGe-Plan) wird erstellt. Er beschreibt Gefährdungen, Arbeitsabläufe und die notwendigen Schutzmaßnahmen für alle beteiligten Unternehmen auf der Baustelle.
Koordination der Sicherheitsmaßnahmen
Während der Bauausführung werden die Sicherheitsmaßnahmen zwischen allen beteiligten Unternehmen abgestimmt. Dazu gehören Sicherheitsbesprechungen, Abstimmungen zum Bauablauf und die Koordination verschiedener Gewerke.
Baustellenbegehungen und Überwachung
Regelmäßige Begehungen prüfen, ob die vereinbarten Maßnahmen eingehalten werden. Bei Änderungen im Bauablauf wird der SiGe-Plan angepasst und neue Risiken werden bewertet.

Dokumentation und Abschluss
Zum Projektende wird die Unterlage für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage erstellt. Sie enthält wichtige Sicherheitsinformationen für Wartung, Umbau oder Instandhaltung des Bauwerks.
Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination ist im Bereich Bau von höchster Relevanz. Die Verantwortung wiegt schwer. Umso mehr braucht gerade braucht gerade die SiGeKo-Funktion ein solides Fundament. Entsprechend ambitioniert ist unser Engagement. Die SiGeKo-Kompetenz dahinter basiert auf drei Säulen:
Mit der eigenen SiGeKo-Leistung bietet FinLers Sicherheits- und Gesundheitsschutz direkt aus einer Hand. Kurze Abstimmungswege, tiefes Projektverständnis und eine enge Verzahnung mit bestehenden Prozessen schaffen spürbare Vorteile für die Bauherrschaft und Projektbeteiligte.
Fester Ansprechpartner Christian und kurze Entscheidungswege ermöglichen eine schnelle und klare Abstimmung – ohne Informationsverluste.
Der SiGeKo ist von Beginn an in das Projekt eingebunden und fügt sich reibungslos in Planung, Ablauf und Projektsteuerung ein.
Sicherheitsmaßnahmen werden realistisch, umsetzbar und abgestimmt auf den tatsächlichen Baustellenalltag geplant.
Klare Strukturen, dokumentierte Abläufe und eine verlässliche Koordination erhöhen die Sicherheit und reduzieren Haftungsrisiken.
Der Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan fasst alle erforderlichen Schutzmaßnahmen zusammen und bildet die Grundlage für einen sicheren Baustellenablauf.
Eine abgestimmte Zusammenarbeit aller Unternehmen reduziert Schnittstellenrisiken und sorgt für klare Zuständigkeiten auf der Baustelle.
Sicherheitsrelevante Aspekte werden frühzeitig berücksichtigt und sinnvoll in die Planung und Ablaufstruktur des Bauprojekts eingebunden.
Durch wiederkehrende Begehungen werden Gefährdungen erkannt, Schutzmaßnahmen überprüft und der sichere Baufortschritt unterstützt.
Veränderungen im Bauablauf erfordern flexible Sicherheitslösungen, die kontinuierlich geprüft und angepasst werden.
Relevante Sicherheitsinformationen werden dokumentiert, um auch zukünftige Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten sicher zu ermöglichen.
Anhand Ihrer Projektdaten prüfen wir, ob und in welchem Umfang eine SiGeKo-Leistung erforderlich ist. Auf dieser Basis unterbreiten wir Ihnen ein passendes Leistungsangebot. Fragen Sie jetzt an!
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