SiGeKo –
Verantwortung, Koordination & Sicherheit im Bau

Sicherheit, die mitdenkt
Struktur im laufenden Bauprozess
Risiken frühzeitig erkennen
Verantwortung klar geregelt
Abstimmung zwischen allen Gewerken
Sicherheit im komplexen Bauumfeld

Mehr Sicherheit auf der Baustelle: Das leistet ein SiGeKo

Ein/e SiGeKo ist ein/e Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator:in, der oder die für die Planung und Überwachung der Arbeitsschutzmaßnahmen auf Baustellen verantwortlich ist. Die Person wird von der Bauherrschaft bestellt, wenn Beschäftigte mehrerer Unternehmen (Gewerke) auf einer Baustelle tätig werden. Die Weiterbildung basiert auf der Baustellenverordnung (BauStellV) und den Regeln zum Arbeitsschutz auf Baustellen (RAB). Der oder die SiGeKo hat folgende Aufgaben:

Individueller SiGe-Plan für jede Baustelle

Erstellung und fortlaufende Anpassung eines maßgeschneiderten Sicherheits- und Gesundheitsschutzplans (SiGe-Plan), abgestimmt auf die spezifischen Anforderungen und Gefährdungen des Bauprojekts.

Koordination und Kommunikation auf der Baustelle

Abstimmung zwischen allen beteiligten Unternehmen sowie Beratung der Bauherrschaft und der Planungsteams zu Fragen des Arbeits- und Gesundheitsschutzes für einen reibungslosen, sicheren Bauablauf.

Gefährdungsbeurteilung und Prävention

Frühzeitiges Erkennen, Bewerten und Vermeiden von Risiken für die Sicherheit und Gesundheit aller Beschäftigten auf der Baustelle.

Dokumentation und gesetzliche Anforderungen

Mitwirkung bei der Vorankündigung gegenüber Behörden sowie Erstellung von Unterlagen für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage für nachhaltige Sicherheit auch nach Projektabschluss.

Wichtige Fakten kompakt

Rechtliche Grundlagen der SiGeKo-Bestellung

Die Pflicht zur Bestellung eines Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinators (SiGeKo) ist gesetzlich in der Baustellenverordnung geregelt und stellt klare Anforderungen an die Bauherrschaft und die Koordination

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Wann muss ich einen SiGeKo bestellen?

Ein SiGeKo wird dann benötigt, wenn auf einer Baustelle Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber tätig sind – und zwar unabhängig davon, ob sie gleichzeitig oder zeitlich versetzt arbeiten. Die genauen Voraussetzungen sind in der Baustellenverordnung (BaustellV) geregelt.

Rechtssichere Prüfdokumentation
  • Laut §3 Baustellenverordnung ist ein SiGeKo zu bestellen, wenn auf einer Baustelle Beschäftigte mehrerer Arbeitgeber (z. B. verschiedener Gewerke) tätig sind.
  • Dies gilt auch dann, wenn sich die Tätigkeiten zeitlich nicht überschneiden, also nacheinander erfolgen.
Vorankündigungspflicht an die Behörde

Wenn eine Baustelle unter die Vorankündigungspflicht fällt, ist fast immer ein SiGeKo erforderlich:

  • Dauer: Wenn die Bauarbeiten länger als 30 Arbeitstage dauern und mehr als 20 Beschäftigte gleichzeitig tätig werden, oder
  • Umfang: Wenn der Umfang der Arbeiten insgesamt mehr als 500 Personentage beträgt.

 

In diesen Fällen muss die Bauherrschaft eine Vorankündigung an die zuständige Behörde übermitteln (meist das zuständige Gewerbeaufsichtsamt oder die BG Bau) und dabei auch die Koordination regeln.

Die 7 Schritte der SiGeKo-Koordination bei Finlers:

Bauherren brauchen Sicherheit und klare Abläufe, um sich bei komplexen Bauvorhaben auf einen Dienstleister verlassen zu können.

Unsere SiGeKo-Leistungen folgen einer strukturierten Vorgehensweise – von der Planung bis zur Umsetzung. Dabei passen wir alle Maßnahmen individuell an Ihr Projekt an und sorgen für transparente Prozesse sowie eine sichere Koordination aller Beteiligten.

Sicherheit strukturiert geplant – von der Planung bis zur Fertigstellung

Nummer 1

Projektstart und Analyse

Klärung der Projektgrundlagen: Bauvorhaben, Beteiligte Unternehmen, Bauablauf und mögliche Gefährdungen werden analysiert. Bereits in dieser Phase wird geprüft, ob eine SiGeKo-Pflicht nach Baustellenverordnung besteht.

Nummer 2

Abstimmung mit Bauherrschaft und Planung

Gemeinsam mit Bauherrschaft, Planung und Projektleitung werden sicherheitsrelevante Aspekte frühzeitig in die Planung integriert. Ziel ist es, Risiken bereits vor Baubeginn zu erkennen und zu vermeiden.

Nummer 3

Erstellung der Vorankündigung (falls erforderlich)

Bei größeren Bauvorhaben wird die gesetzlich vorgeschriebene Vorankündigung der Baustelle erstellt und an die zuständige Behörde übermittelt. Sie informiert Behörden über Umfang und Ablauf des Bauprojekts.

Nummer 4

Erstellung des SiGe-Plans

Der Sicherheits- und Gesundheitsschutzplan (SiGe-Plan) wird erstellt. Er beschreibt Gefährdungen, Arbeitsabläufe und die notwendigen Schutzmaßnahmen für alle beteiligten Unternehmen auf der Baustelle.

Nummer 5

Koordination der Sicherheitsmaßnahmen

Während der Bauausführung werden die Sicherheitsmaßnahmen zwischen allen beteiligten Unternehmen abgestimmt. Dazu gehören Sicherheitsbesprechungen, Abstimmungen zum Bauablauf und die Koordination verschiedener Gewerke.

Nummer 6

Baustellenbegehungen und Überwachung

Regelmäßige Begehungen prüfen, ob die vereinbarten Maßnahmen eingehalten werden. Bei Änderungen im Bauablauf wird der SiGe-Plan angepasst und neue Risiken werden bewertet.

Nummer 7

Dokumentation und Abschluss

Zum Projektende wird die Unterlage für spätere Arbeiten an der baulichen Anlage erstellt. Sie enthält wichtige Sicherheitsinformationen für Wartung, Umbau oder Instandhaltung des Bauwerks.

Auf Expertise bauen: FinLers als SiGeKo-Dienstleister

Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordination ist im Bereich Bau von höchster Relevanz. Die Verantwortung wiegt schwer. Umso mehr braucht gerade braucht gerade die SiGeKo-Funktion ein solides Fundament. Entsprechend ambitioniert ist unser Engagement. Die SiGeKo-Kompetenz dahinter basiert auf drei Säulen:

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Inhouse-SiGeKo – Mehr Sicherheit durch kurze Wege

Mit der eigenen SiGeKo-Leistung bietet FinLers Sicherheits- und Gesundheitsschutz direkt aus einer Hand. Kurze Abstimmungswege, tiefes Projektverständnis und eine enge Verzahnung mit bestehenden Prozessen schaffen spürbare Vorteile für die Bauherrschaft und Projektbeteiligte.

Direkte Kommunikation

Fester Ansprechpartner Christian und kurze Entscheidungswege ermöglichen eine schnelle und klare Abstimmung – ohne Informationsverluste.

Nahtlose Projektintegration

Der SiGeKo ist von Beginn an in das Projekt eingebunden und fügt sich reibungslos in Planung, Ablauf und Projektsteuerung ein.

Praxisnahe Umsetzung

Sicherheitsmaßnahmen werden realistisch, umsetzbar und abgestimmt auf den tatsächlichen Baustellenalltag geplant.

Mehr Transparenz und Sicherheit

Klare Strukturen, dokumentierte Abläufe und eine verlässliche Koordination erhöhen die Sicherheit und reduzieren Haftungsrisiken.

Kernelemente eines wirksamen
Sicherheitskonzepts
auf Baustellen:

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Anhand Ihrer Projektdaten prüfen wir, ob und in welchem Umfang eine SiGeKo-Leistung erforderlich ist. Auf dieser Basis unterbreiten wir Ihnen ein passendes Leistungsangebot. Fragen Sie jetzt an!

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