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Stromunfälle vermeiden

Arbeitsschutzrechtlich entspannt statt permanent „unter Strom“

Elektrische Geräteprüfung, Schutz vor Stromunfällen, Vorschriften, Gesetze … Es knistert im Betrieb und in den Köpfen von Verantwortlichen, denn Strom ist unsichtbar und Gefahren liegen oft im Verborgenen. So kommt es trotz zunehmenden Gefährdungsbewusstseins und wachsenden Sicherheitsstandards auch in der heutigen Zeit zu nicht wenigen Stromunfällen. Für das Jahr 2020 weist das Unfallregister der BG ETEM (Berufsgenossenschaft Energie Textil Elektro Medienerzeugnisse) 3574 gemeldete Stromunfälle aus.

Dabei sollte die Häufigkeit bzw. Wahrscheinlichkeit von Stromunfällen im Betrieb keine ausschlaggebende Rolle spielen für die Intensität des Vermeidungsengagements.  Allein die schwere der Unfallkonsequenzen gebietet maximalen Einsatz für den Schutz vor Stromunfällen:  

Stromunfälle – Fakten, die unter die Haut gehen

  • Stromunfälle verursachen schwere Verletzungen und gefährliche bis lebensbedrohliche Körperreaktionen wie zum Beispiel innere und äußere Verbrennungen, Blendungen, Atemnot, Vorhofflimmern und Herzstillstand
  • Stromunfälle gehören zu den am häufigsten tödlichen Arbeitsunfällen.
  • Die Wahrscheinlichkeit eines tödlichen Ausgangs ist bei einem Stromunfall mehr als 25-mal höher als bei anderen Arbeitsunfällen.
  • Fast 90 % der Unfälle geschehen im Niederspannungsbereich (Quelle: BG ETM)
  • Elektrogeräte sind eine der häufigsten Brandursachen in Betrieben
  • Bei Verstößen gegen die Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ (BGV/GUV-V A 3) drohen empfindliche Strafen

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Ohne elektrische Geräteprüfung: kleine Mängel, verheerende Folgen

Bekannte Beispiele zeigen die mögliche Tragweite von scheinbar banalen Mängeln im Bereich der Elektrik und damit die Bedeutung der Elektroprüfung im Betrieb: 

Der Großbrand im Weltkulturerbe Notre Dame ist gemäß Bericht in der WELT und in ZEIT ONLINE möglicherweise auf einen elektrischen Kurzschluss zurückzuführen.

Bei dem Brand im Londoner Grenfell Tower, der 2017 das Leben von 72 Menschen kostete, gilt laut Süddeutsche Zeitung ein Kurzschluss an einem Kühlschrank als Brandursache.

2016 starb in einem Supermarkt in Hamburg ein vierjähriger Junge nach einem Stromschlag an der Kasse. Laut Zeit online waren Elektroleitungen nicht fachgerecht und sicher installiert. Eine Elektroprüfung nach DGUV Vorschriften hatte es nicht gegeben.

Elektrounfälle sind kein Zufall, also vermeidbar:

Ohne elektrische Geräteprüfung: kleine Mängel, verheerende Folgen

Die häufigen Ursachen für Elektrounfälle zeigen, dass sie größtenteils vermeidbar wären. Als Hauptursachen zeigt die Stromunfallstatistik des BG ETM das nicht wissentliche Arbeiten an Teilen unter Stromspannung und nichtelektrotechnische Arbeiten nahe Teilen, die unter Strom stehen.

Unfälle resultieren darüber hinaus oft aus

  • nicht abgedeckten, bzw. nicht abgeschrankten gefährlichen Bereichen
  • aus falschem Verhalten
  • schadhaften elektrischen Anlagen und Betriebsmitteln
  • dem Arbeiten in der Nähe stromführender Teile
  • mangelnden Kenntnissen
  • Selbstüberschätzung

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Sicherheit mit Brief und Siegel gegen Stromunfall und hohe Strafen

In den veröffentlichten Gefährdungskatalogen der Berufsgenossenschaften wird Elektrosicherheit als eines der klassischen 11 Themenfelder des Arbeitsschutzes genannt. Unfallverhütungsvorschriften für elektrische Anlagen und Betriebsmittel lassen kaum Spielräume. So trifft manch Verantwortlichen sprichwörtlich der Schlag, wenn ein Unfall mit einem elektrischen Gerät auf ignorierte, übersehene oder unsachgemäß durchgeführte Prüfungspflichten zurückzuführen ist.

Aber auch wenn ein Betrieb sich an Gesetze, Verordnungen und Normen hält, sind Unfälle nicht ausgeschlossen. Um empfindliche Strafen zu vermeiden, sollte eine rechtssichere Prüfdokumentation der Elektroprüfung nach DGUV Vorschriften vorliegen.

Gemäß der Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ (BGV/GUV-V A 3) ist der Unternehmer (Betreiber) zu regelmäßigen Wiederholungsprüfungen verpflichtet bei:

  • ortsfesten elektrischen Betriebsmitteln
  • ortsveränderlichen elektrischen Betriebsmitteln
  • stationären Anlagen
  • nicht stationären Anlagen

Die Unfallverhütungsvorschrift gibt auch vor, wer elektrische Geräteprüfungen machen darf und wie oft sie wiederholt werden müssen.  Einen rechtssicheren Status erlangen ist daher kein Spaziergang.

Verantwortung für Elektrosicherheit schließt Zweifel aus

Jeder Unternehmer hat bei der Bereitstellung und Benutzung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel für den Ausschluss oder die hinreichende Begrenzung elektrischer Gefährdungen zu sorgen. Die Komplexität und nötige Expertise im Bereich elektrische Geräteprüfung wirft verständlicherweise in manchen Unternehmen Zweifel an der Richtigkeit eigener Maßnahmen auf. Da gibt es Fragen über Fragen und man muss sich ihnen stellen:

  • Sind die Bedingungen für die Prüfung durch einen eigenen Mitarbeiter gegeben?
  • Werden alle Prüfungsschritte für die jeweilige Geräteklasse ordnungsgemäß ausgeführt?
  • Können die bedingt zulässigen Abweichungen von Prüffristen eigenverantwortlich definiert werden – trotz der Vielzahl ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel und deren unterschiedlichen Nutzung?
  • Entsprechen die Prüfgeräte (richtige Normenreihe, regelmäßig kalibriert) den Anforderungen und werden sie richtig gehandhabt?
  • Werden Prüfergebnisse korrekt dokumentiert?
  • Uvm.

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Prüfung ortsveränderlicher elektrischer Betriebsmittel by FinLers

Wir bieten Ihnen die Sicherheit, wirklich sicher zu sein

Ziel der Elektroprüfung ist es sicherzustellen, dass sich die Betriebsmittel im ordnungsgemäßen Zustand befinden und gefahrlos verwendet werden oder instandgesetzt bzw. ausgemustert werden müssen. .

  • Gefährdungsbeurteilung mit Ermittlung des Umfangs und der Fristen der erforderlichen Prüfungen
  • Vorüberlegungen, um die sach- und sicherheitsgerechte Prüfung zeitsparend, störungsfrei und minimal beeinträchtigend für den Betriebsablauf zu gestalten.
  • Vollständige, interwallgerechte und ordnungsgemäße Prüfung aller ortsveränderlicher elektrischer  Betriebsmittel durch eine Elektrofachkraft im Sinne der Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ (BGV/GUV A3)
  • Prüfung nach Instandsetzung, Änderung elektrischer Geräte, Prüfung allgemeiner Anforderungen
    für die elektrische Sicherheit
  • Wiederholungsprüfungen mit Prüfablauf gemäß der jeweiligen Gerätschutzklasse
  • Ausstattung geprüfter Betriebsmittel mit Prüfplaketten, auch zur Klarheit über den nächsten Prüftermin


Was sind „Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel“?

Dies sind Betriebsmittel, die während des Betriebes bewegt oder leicht von einem Platz zum anderen gebracht werden können, während sie an den Versorgungsstromkreis angeschlossen sind, z. B. handgeführte Elektrowerkzeuge, Haushaltsgeräte, Verlängerungsleitungen, Geräteanschlussleitungen. Hinweis: Ortsveränderliche elektrische Betriebsmittel sind im Sinne der Betriebssicherheitsverordnung (BetrSichV) ortsveränderliche elektrische Arbeitsmittel.

(Quelle: DIN VDE 0100-200)

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